Die kurze Antwort
Für die meisten Büros sind zwei bis drei Reinigungen pro Woche der wirtschaftlich sinnvollste Takt. Täglich lohnt sich ab etwa 25 Arbeitsplätzen oder bei Publikumsverkehr. Einmal pro Woche reicht nur bei kleinen Teams ohne Kundenkontakt.
Entscheidend ist aber nicht die Zahl, sondern die Aufteilung: Sanitär und Küche vertragen deutlich weniger Pause als Schreibtische.
Richtwerte nach Bürogröße
| Bis 10 Arbeitsplätze | 1× bis 2× pro Woche |
| 10 bis 25 Arbeitsplätze | 2× bis 3× pro Woche |
| 25 bis 60 Arbeitsplätze | 3× pro Woche bis täglich |
| Publikumsverkehr, Praxis, Kanzlei | täglich |
Richtwerte für normal genutzte Büroflächen. Gastronomie, Produktion und medizinische Bereiche folgen eigenen Vorgaben.
Was täglich, was seltener
- Täglich oder bei jedem Einsatz: Sanitärbereiche, Teeküche, Eingang, Griffe und Kontaktflächen, Müll.
- Zwei- bis dreimal pro Woche: Böden in Flüren und Büroräumen, Besprechungsräume nach Nutzung.
- Wöchentlich: Schreibtischflächen, Ablagen, Glastüren und Trennwände.
- Monatlich bis quartalsweise: Heizkörper, Sockelleisten, Lampen, Fensterbänke, Archiv und Nebenräume.
- Zwei- bis viermal jährlich: Glas- und Fensterreinigung komplett, innen und außen.
Woran Sie merken, dass der Takt nicht passt
- 1Die Beschwerden betreffen immer denselben BereichDann ist nicht die Gesamtzahl der Termine zu niedrig, sondern die Aufteilung falsch. Betroffen ist meistens der Sanitärbereich, der einen engeren Takt braucht als Flure und Schreibtische. Hier hilft es, diesen Bereich bei jedem Einsatz zu reinigen und dafür an anderer Stelle einen Termin einzusparen.
- 2Der Boden wirkt stumpf, obwohl regelmäßig gewischt wirdEin Hinweis auf Altschichten. Hier hilft eine Grundreinigung, nicht ein weiterer Termin.
- 3Papier und Seife sind regelmäßig leerNicht der Reinigungstakt ist das Problem, sondern die Nachversorgung. Die lässt sich getrennt regeln.
- 4Nach Feiertagen sieht es deutlich schlechter ausEin Zeichen, dass der Takt zu knapp gesetzt ist, um Ausfälle abzufedern.
Häufige Fragen
Selten. Bei bis zu zehn Arbeitsplätzen sind zwei Termine pro Woche meist ausreichend, wenn Sanitär und Küche dabei konsequent gemacht werden.
Auf Wunsch, üblich ist aber früh morgens oder nach Feierabend. So stört niemand, und die Flächen sind frei zugänglich.
Freie Flächen und Kontaktpunkte ja, Unterlagen und Technik bleiben unberührt. Den genauen Umfang legen wir vorab gemeinsam fest und halten ihn im Leistungsverzeichnis schriftlich fest.
Ja. Wir passen den Reinigungsplan an, wenn Fläche, Belegung oder Nutzung sich ändern, ohne dass gleich ein neuer Vertrag nötig wird.